2020 liegt hinter uns und das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt. Wird es besser als das vorige? Werden wir ein Stück „Normalität“ zurückerlangen? Was wird in diesem Jahr sichtbar und spürbar werden? Das sind Fragen, die wir uns vielleicht stellen, aber auf die wir (noch) keine Antworten geben können. Dazu muss erst etwas Zeit vergehen, in der wir mutig und zuversichtlich voranschreiten. Auf jeden Fall wünschen wir uns auch für 2021 Gesundheit, Zufriedenheit und Glück und einer dieser Wünsche darf tatsächlich im heurigen Jahr in Erfüllung gehen – und zwar Glück.

Glück im Herbst

Ab Herbst wird es voraussichtlich ein neues Angebot an unserer Schule geben – und zwar das Fach „Glück“. Es wird zart seine Fühler in Form eines Nachmittagsangebots in unsere (Schul-)Welt strecken, um zu sehen, wer es wagt, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen und sein eigenes Glück zu schmieden. Geleitet wird das Angebot von Prof. Kopezky, die im Schuljahr 2020/21 die Ausbildung zum Schulfach „Glück“ absolviert.

Schulfach „Glück“

Dabei steht das bewusste Empfinden von positiven Gefühlen im Vordergrund. Die Forschung hat dokumentiert, dass das Schlechte für uns Menschen schwerer wiegt als das Gute, dass Schlechtes von uns intensiver empfunden wird. Zugleich haben aktuelle Forschungsergebnisse gezeigt, dass positive Gefühle viel häufiger in unserem Tagesablauf vorkommen, wir nehmen sie jedoch weniger wahr. Das Steigern von positiven Empfindungen führt zu einem offenen Geist und erweitert das Blickfeld. Man entwickelt zahlreiche Ideen und auch bei Problemen unterstützen positive Gefühle das Finden einer besseren Lösung. Laut Martin Seligmann, einem bekannten amerikanischen Psychologen und Glücksforscher, braucht man für ein glückliches Leben Glücksmomente wie Freude und Begeisterung und Lebenszufriedenheit wie Herzlichkeit, Harmonie sowie Sinn und Werte. Und das Tolle ist: Glücklichsein kann man lernen und trainieren.

Seid also gespannt auf den Herbst 2021, wenn es heißt: Mit Glück ins neue (Schul-)Jahr!
Und bis dahin üben wir uns darin, am Ende des Tages auf das Positive zurückzublicken und das Negative anzunehmen.

„Manches Mal verpassen wir das Glück,
 weil wir im rechten Augenblick
mit den falschen Gedanken beschäftigt sind.“


Zu den Autorinnen

Barbara Kopezky

Professorin für Mathematik und Physik
Abteilungsleiterin TI-AHS

Mag. Sabine Baumann

Professorin für Deutsch und Biologie
Schülerberaterin

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