Unterricht draußen oder drinnen, in der Schule oder z´haus,
unsere SchülerInnen und LehrerInnen passen sich an und haben´s einfach drauf.



Seit November ist das Distance-Learning wieder zurück,
manche genießen es und schwelgen im Glück.
Denn viel besser läuft es nun mit der Struktur,
das bedeutet Produktivität und Arbeitseifer pur.

Rund sechs Stunden pro Tag wird gelernt und gelehrt,
funktionierendes Internet und die Bandbreite stets dankend verehrt.

Pünktlich um 7:50 sitzen die Schülis mit Headset bereit
und warten auf den Unterrichtsbeginn und des Lehrers Geleit.
Das Mikro stumm, die Kamera meist an,
geduldiges Warten bis man kommt dran.

Einige Schülis haben im DL aber ein neues „Hobby“ entdeckt
und leider viel zu rasch gecheckt,
wie man andere muten und aus einem Videochat entfernen kann,
doch zeigt das weder Respekt noch Höflichkeit an.

LehrerInnen sehen da aber nicht lange tatenlos zu,
sondern planen seitdem die Besprechungen vorab – das ist der Clou.
Technisch lernen wir alle gemeinsam gerade sehr viel dazu
und meistern Distance-Learning 2.0 im Nu.

LehrerInnen halten auch die Stellung im EDV 1 und im Raum daneben,
wir wollen den Schülis überall die bestmögliche Unterstützung geben.
Diese arbeiten dort sehr fleißig und bemüht,
bis der Laptop und das Headset glüht.

Auch das PräfektInnen-Team ist nachmittags in der Schule bereit
und betreut dort alle Kids – auch wenn sie nur sind zu zweit.
Ebenso ist unser Hauspersonal stets vor Ort
und steht bei Bedarf bereit, sofort.

Zeit ist vergangen nach Distance-Learning Phase eins,
doch untätig und unmotiviert – davon waren wir seitdem keins.
Es wurde viel reflektiert und besser geplant,
dass es einen zweiten Lockdown geben würde, haben wir alle geahnt.

Webcams wurden seit Schulbeginn in den DL-Klassen hinzugefügt und das
unglaublich rasch,
unser IT-Team war stets sehr eifrig und niemals lasch.
Auch die Internetleistung in der Schule wurde optimiert,
damit während des Videochats auch niemals das Bild einfriert.

Fortbildungen zum Thema DigiGrubi sowie Austausch mit KollegInnen
standen auch am Plan,
wir sind ein tolles Team und waren sicher nicht untätig und lahm.
Die Schülis wurden seit September auf MS Teams eingeschworen,
keine wertvolle Zeit wurde dabei verloren.

Direktorin Pichler behält weiterhin den Überblick über die Lage,
kommuniziert mit allen Beteiligten und hört momentan selten eine Klage.
Die Kinder sind täglich beschäftigt und werden betreut,
das führt dazu, dass die Eltern sind sehr erfreut.

Sie sind daher zufrieden mit unserem Tun
und können sich während des Distance-Learnings auf ihr Homeoffice
konzentrieren nun.
Die Kinder und Jugendlichen behalten Struktur und einen Tagesrhythmus
und auch mit dem sozialen Kontakt ist nicht ganz Schluss.
Seine SchulfreundInnen jeden Tag (fast wie gewohnt) zu hören und zu
sehen,
macht viele froh und lässt sie die Lage gut überstehen.

So kommen Umsetzung und Durchführung allen zu Gute
und wir halten durch und verlieren nicht den Mut(e).
Dank aller gesetzten Maßnahmen waren wir gut gerüstet für DL 2.0
und nun bleibt nur noch zu hoffen, dass der Akku ist immer stets „full“.

Zur Autorin

Mag. Sabine Baumann

Professorin für Deutsch und Biologie, Schülerberaterin und seit diesem Schuljahr auch neues Mitglied im Blog-Team

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